FDP Anhänger

Hamburg gibt die Richtung vor

In Hamburg waren 1,3 Millionen Bürger aufgerufen, eine neue Bürgerschaft zu wählen. Der engagierte Wahlkampf der FDP hat sich gelohnt! Erste Prognosen sehen die Freien Demokraten bei 7,5 Prozent. FDP-Spitzenkandidatin Katja Suding konnte damit ihr Ergebnis aus 2011 noch steigern und hat ihr Versprechen eingelöst: "Wir werden mit einem ganz starken Ergebnis in der Bürgerschaft sein.“ FDP-Chef Christian Lindner erklärte in einer ersten Reaktion: "Wir sind Katja Suding für ihre großartige Arbeit dankbar."

Die Freien Demokraten in Hamburg haben eine fulminante Aufholjagd hingelegt. Zu Beginn des Jahres sahen Umfragen die FDP noch bei zwei Prozent, Dann bekamen die Elbliberalen Auftrieb: 4 Prozent Mitte Januar, 5,5 Prozent Anfang Februar. Jetzt 6 Prozent, sagt das "ZDF-Politbarometer" vom Donnerstag. Und lag mehr als richtig: Die FDP schafft den Wiedereinzug in das Parlament.

Das unermüdliche Engagement von Spitzenkandidatin Katja Suding und zahlreichen Unterstützern zeigte Wirkung: Laut einer Prognose der Forschungsgruppe Wahlen erzielen die Freidemokraten 7,4 Prozent. Bei der ARD lauten die nackten Zahlen der Prognose um 18 Uhr: SPD 47 Prozent, CDU 16 Prozent, Grüne 12 Prozent, Die Linke 8,5 Prozent, FDP 7 Prozent, AfD 5,2 Prozent.

FDP-Spitzenkandidatin Katja Suding hat das Abschneiden ihrer Partei bei der Hamburger Bürgerschaftswahl als "sensationell" bezeichnet. "Ich bin wirklich stolz auf meine Partei, und wir sehen, was man erreichen kann, wenn man wirklich zusammen kämpft", sagte sie am Sonntagabend in Hamburg.

"Dieses Ergebnis hat für die FDP insgesamt eine enorme Bedeutung", sagte Christian Lindner am Sonntag in der ARD. "Ich bin stolz auf das neue Teamwork der FDP." Das Angebot erneuerter Freier Demokraten habe das erste Mal zur Wahl gestanden und sei hervorragend bestätigt worden. "Die Freude und die Erleichterung sind groß, aber wir bleiben auf dem Teppich, denn morgen muss weiter hart gearbeitet werden."

Dass es sich für die FDP lohnt, bis Sonntag um 18 Uhr zu kämpfen, zeigten nicht zuletzt die Reaktionen der Konkurrenz auf die Präsenz der Freidemokraten im Hamburger Wahlkampf.  Sowohl bei der SPD als auch bei den Grünen macht sich Panik breit. Olaf Scholz, der sich eigentlich seinen Koalitionspartner aussuchen könnte, hatte sich beeilt, schon jetzt eine Koalition mit der FDP auszuschließen. Die Grünen wiederum sahen sich  genötigt, mit einem "Rot-Gelb verhindern"-Störer auf ihren Plakaten zu reagieren.

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