Finanzierung Haus

Halbierung der Grunderwerbssteuer für den Erwerb des ersten privaten Wohneigentums

Antrag der Liberalen Frauen in Nordrhein-Westfalen zum Landesparteitag

Antragsteller:

Liberale Frauen NRW vertreten durch die Landesvorsitzende, Petra Müller und den geschäftsführenden Landesvorstand

Der Landesparteitag möge beschließen:

Halbierung der Grunderwerbssteuer für den Erwerb des ersten privaten Wohneigentums

Begründung:

Besonders jungen Familien bietet Wohneigentum viele Vorteile: So ist das Wohnen in den eigenen vier Wänden mit wesentlich mehr Freiheiten als in einer Mietwohnung verbunden und die Aufteilung der Wohnfläche lässt sich den Bedürfnissen der Familienmitgliedern optimal anpassen. Zum anderen bietet die Immobilie eine sichere Möglichkeit, einen Teil seiner Altersvorsorge aufzubauen. Eine familienorientierte Politik sollte daher alles tun, den Aufbau privaten Wohneigentums zu unterstützen und die Eigentumsquote gesamtgesellschaftlich zu erhöhen.

Die rot-grüne Landesregierung NRW aber hat zum 1. Januar 2015 die Grunderwerbssteuer von 5 auf 6,5% erhöht. Damit werden gerade junge Familien daran gehindert, ein Grundstück oder Wohneigentum zu erwerben, denn ein typisches Problem und Hemmnis junger Familien besteht darin, noch nicht genügend Eigenkapital angespart zu haben. U.a. die Grunderwerbssteuer wird jedoch bei Vertragsschluss sofort in voller Höhe fällig. Für ein Haus mit einem Kaufpreis von € 400.000,-- beträgt allein die Grunderwerbssteuer in NRW € 26.000,-- Daher wirkt sich die Höhe des Steuersatzes direkt auf die Möglichkeit des Eigentumserwerbs aus. Erschwerend kommt hinzu, dass der Immobilienmarkt in Ballungszentren, Groß- und Universitätsstädten, der bevorzugt von jungen Familien frequentiert wird, zunehmend angespannt reagiert. Die Immobilienpreise sind auf diesen Märkten aufgrund der gesellschaftlichen und demografischen Entwicklung unverhältnismäßig stark gestiegen.

Die rot-grüne Landesregierung NRW behindert mit Ihrer Steuergestaltung nicht nur den Grunderwerb für junge Familien, sie gibt damit ein entscheidendes landespolitisches Wettbewerbsinstrument aus der Hand. NRW liegt mit einem Spitzenwert der Grunderwerbssteuer von 6,5% im Bundesvergleich an der traurigen Spitze. Länder wie Bayern und Sachsen erheben 3,5% und bieten Familiengründungen weit bessere Bedingungen.

Forderung:

Liberale Politik ist familienfreundlich und sozial. Der Grunderwerbssteuer für den privaten Ersterwerb soll in Nordrhein-Westfalen auf 3% gesenkt werden. Damit wird jungen Familien als Ersterwerbern der Aufbau von selbstgenutztem Wohneigentum entscheidend erleichtert.

Foto: Torben Wengert | http://www.pixelio.de

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