Trinkwasser

Grundwasser in Nordrhein - Westfalen schützen

Spätestens seid der Ukraine-Krise ist man sich der wirtschaftlichen Bedeutung von Gas und der Abhängigkeit gegenüber dem weltgrößten Gas-Lieferanten Russland bewußt. In nahezu allen europäischen Ländern gibt es deshalb aktuell Bestrebungen, neue Gas-Vorkommen zu erschließen. Insbesondere die Gas-Vorkommen in einer Tiefe von 1000 bis 5000 Meter gelten als vielversprechend. Jedoch birgt die Gewinnung durch den Einsatz der sogenannten Fracking-Technologie auch erhebliche Gefahren das Grund- und Trinkwasser.

Nachdem in den letzten Tagen bekannt wurde, dass die niederländische Regierung eine Umweltprüfung im Grenzgebiet zu Deutschland durchführt hat die FDP zusammen mit anderen Parteien die Landesregierung in einem Eilantrag aufgefordert

a) In den Austausch mit der niederländischen Regierung zu diesem Thema zu treten mit dem Ziel, dass der Besorgnisgrundsatz auch für Vorhaben in den Niederlanden gilt und somit das Grund- und Trinkwasser in Nordrhein-Westfalen geschützt wird.

b)In ihrer Stellungnahme zur strategischen Umweltprüfung der Niederlande deutlich zu machen, dass Nordrhein-Westfalen die Aufsuchung und Gewinnung von unkonventionellem Erdgas mit dem Einsatz der Fracking-Technologie für nicht verantwortbar hält und keine nachteilige Veränderung der Wasserbeschaffenheit des Grund- und Trinkwassers in Nordrhein- Westfalen durch Fracking-Vorhaben in den Niederlanden erfolgen darf.

Bein der Fracking-Technologie wird Gestein in einer Tiefe zwischen ein- und füntausend Meter Tiefe unter Einsatz eines flüssigen Gemischs aus Wasser, Chemikalien und Sand und hydraulischem Druck aufgebrochen. Studien gehen davon aus, dass die in Deutschland vorhandenen Vorkommen ausreichen würden, um Deutschland für zirka zehn Jahre mit Gas zu versorgen. Da es aber unter allen Umständen zu vermeiden ist, dass die teils giftigen Chemikalien ins Grund- oder Trinkwasser gelangen, sdarf Fracking in Wasserschutzgebieten nicht angewandt werden. Dadurch reduziert sich der Vorrat um zirka 14%.

Wie der Spiegel in einem Bericht am 04.06.2014 berichtet plant die Bundesregierung die Neuregelung von Umweltveträglichkeitsprüfungen und möchte so das Fracking - ohne den Einsatz von gift- und umweltschädlichen Stoffen - genehmigen.

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